Ach ja.
28. April 2015


Hier ist übrigens nichts mehr los. Die Beiträge ziehe ich in Kürze um. Auf den neuen Blog. Kommst du mit? blog.buttlies.de

Vegetarisch
13. Februar 2014 um 11:35


Christoph Boecken schrieb;

Aber vielleicht ist das auch der Trick. Keine große Sache daraus machen. Nicht bei jedem damit hausieren gehen und sich besser als andere fühlen. Erst recht nicht versuchen, andere vom Vegetarismus zu überzeugen oder sie für ihre Nahrungsaufnahme zu kritisieren. Es einfach nur mit sich selbst ausmachen.

Als ich vor ein paar Jahren, so genau weiß ich es gar nicht mehr, einfach komplett auf Fleisch und Fisch – wobei die Unterscheidung seltsam ist –  verzichtete, dachte ich zwar nicht genau das, setzte es seitdem aber ungefähr so um.

In der ersten Zeit aß ich einfach kein Fleisch mehr, was auch vorher eher selten vorkam, da ich die meisten Verarbeitungen gar nicht mag. Es schmeckt mir einfach nicht. Daher war es für mich wohl auch sehr einfach ersatzlos zu verzichten. Mittlerweile entwickelte ich eine kleine Vorliebe für Soja in verschiedensten Formen. Und ja auch paniert und mit dem Aufdruck Schnitzel. Wobei es meiner Erinnerung nach nicht wirklich wie ein Schnitzel schmeckt, sondern einen völlig anderen Geschmack und eine andere Konsistenz. Etwas was ich bei Fleisch immer eklig fand.

Auf die Nerven gehen damit, will ich eigentlich keinem aktiv. Nur wenn mich jemand bewusst ärgern will, erzähle ich mal was von der Fleischverarbeitung, gibt ja genug Widerliches dabei. Und verwerfliches. Trotzdem muss ich keinen dahin prügeln bloß kein Fleisch zu essen. Macht es ruhig, nur versucht auch nicht mich davon zu überzeigen.

Denn obwohl diesen schlimmen Veganern und Vegetariern immer dieses krampfhafte überzeugen wollen nachgesagt wird, bin ich eher genervt davon, immer wieder mit Sprüchen wie „Aber so eine Wurst zwischen durch, passt doch immer.“ oder ganz plump „So ein saftiges Stück Fleisch ist doch herrlich“ (Ich merke gerade wie unkreativ die Sprüche sind), konfrontiert zu werden.

Was ich allerdings wirklich nicht verstehen will, ist wenn Leute nur um jeden Tag Fleisch essen zu könne, das billigste auffindbare kaufen. Wieso reicht es nicht einmal in der Woche beispielweise etwas teureres, dafür aber „totgestreicheltes“ Fleisch zu essen?

Ich verfalle in dieses seltsame Schema, daher Schluss und noch einen guten Appetit. Mahlzeit.

30. Januar 2014

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Ich besichtigte Wohnungen
20. Januar 2014


Es ist Mittwochabend, kurz nach siebzehn Uhr. Eigentlich müsste ich gleich in der Schule Sitzen, diese fällt dank Erkrankung mehrerer Lehrer aus und ich nutze den freien Abend um eine Wohnung zu besichtigen. Ausgemacht war, dass ich um siebzehn Uhr beim bisherigen Mieter klingeln soll und er mir darauf die Wohnung kurz zeigt. Wie bereits erwähnt, es ist kurz nach siebzehn Uhr und ich stehe knapp fünfhundert Hausnummern entfernt von der Wohnung. Die sonst wirklich gute und verlässliche App nextr schickte mich zu früh aus der Bahn, wodurch ich nun so schnell wie möglich versuche den Weg hinter mich zu bringen.

Mit nur einer Viertelstunde Verspätung stehe ich dann vor einem großen Haus, welches recht neu aussieht und in der Nähe einer Straßenbahnhaltestelle steht. Na super. Ich klingele und ein leises Summen ertönt. Der Flur ist dunkel, einen Lichtschalter entdecke ich erst im zweiten Stockwerk, ebenso wie den Aufzug. Das Licht schalte ich an, den Aufzug ignoriere ich, es ist einer der geschlossen Art. Ich mag keine geschlossenen Aufzüge. Außerdem ist der restliche Weg nicht mehr weit, die letzten beiden Stockwerke schaffe ich auch noch zu Fuß. Mit meiner Ankunft im vierten Stock, öffnet sich eine Tür, ein Mann steht vor mir, streckt seine Hand in meine Richtung und sagt: „Tom“. Ich stocke ein paar Sekunden, greife dann seine Hand und stelle mich ebenfalls vor. „Max. Bin leider etwas später als geplant.“ Tom zuckt mit den Schultern und stellt den ersten Raum als Diele vor, den nächsten als Schlafzimmer und so weiter. Höhepunkte der Wohnung sind die Fußbodenheizung, das dreißig Quadratmeter große Wohnzimmer mit offenem Anschluss zu Küche und Essbereich und der Balkon. Dieser ist nicht überdacht, wodurch es erlaubt wäre auf diesem zu grillen. Insgesamt gefällt mir die Wohnung sehr gut, auch wenn der Preis mit ungefähr 750,00 Euro warm nicht wenig ist.

Nächster Versuch, Samstag, diesmal um dreizehn Uhr. Ich bin pünktlich, der Vermieter nicht. Die derzeitige Mieterin stellt sich als Isabell vor und zeigt mir die einzelnen Räume. Das Schlafzimmer ist etwas größer, das Wohnzimmer um einiges kleiner und die Küche ist eine dunkle Nische. Das Badezimmer besitzt leider kein Fenster, wobei auch keines geöffnet werden sollte. Die Wohnung ist fünfzig Meter von einigen Bahngleisen entfernt. Wie viele Züge vorbeifahren weiß ich nicht, zu laut ist es mir trotzdem und insgesamt gefällt mir die Wohnung nicht. Einziger Vorteil ist die zentrale Lage und die Menge an Einkaufsmöglichkeiten.

ALs der Vermieter erscheint sind wir mit der Wohnung durch, es geht in den Keller, wo sich auch kein Höhepunkt versteckt. Mit dem Erscheinen des nächsten Bewerbers verabschiede ich mich und stelle nach kurzem Überlegen fest, mich nicht auf diese Wohnung zu bewerben.

Beworben habe ich mich allerdings auf die erste Wohnung und mittlerweile auch einen Termin bei der Hausverwaltung. Wenn alles klappt, ziehe ich im April nach Köln. Das ging schnell.

Von Anfragen und Bezügen
14. Januar 2014


Wohnungssuchen sind eine interessantere Angelegenheit, als ich bisher immer schätzte. Zwar ist mir bewusst gewesen, auf was ich mich damit einlasse, besonders wenn ich nach Köln ziehen möchte, die bisherigen Resultate sind allerdings schon recht merkwürdig.

Letzten Freitag schrieb ich zum Beispiel mehrere Vermieter und derzeitigen Mieter mit der Bitte um einen Besichtigungstermin an. Standardmäßig verwendete ich den Satz „… hätten Sie an einem Montag- oder Dienstagabend für eine Besichtigung Zeit?“. Sprachlich bestimmt kein Meisterwerk, jedoch übermittelt er die Botschaft. Resonanz der angeschriebenen: Keine.

Gestern schrieb ich wieder einige Personen an, diesmal formulierte ich es allerdings etwas anders. „… über einen Besichtigungstermin würde ich mich sehr freuen.“ Es dauerte nicht lange, bis ein Großteil der Angeschriebenen in irgendeiner Weise geantwortet hatte. Es könnte natürlich Zufall sein, jedoch finde ich es doch etwas auffällig.

Auffällig finde ich auch die Termine, zu denen die Wohnungen bezogen werden können, beziehungsweise eher sollten. Denn, wie ich gestern lernte, welcher Vermieter verzichtet einen Monat auf seine Miete? Optimistisch dachte ich, vielleicht einer, der froh ist danach einen Mieter zu haben, der die Miete dank fester Arbeitsstelle regelmäßig bezahlen kann. Dabei bin ich wohl etwas zu optimistisch oder die angeschriebene Person unglücklich mit ihrem Vermieter. Da ich sowieso keinen grundsätzlich mies gelaunten Vermieter möchte, sehe ich es als Warnung an, die Suche geht weiter.

Es ist jedoch seltsam wie viele Wohnungen im Januar noch für einen Bezug ab Dezember, Januar oder Februar angepriesen werden. Wer soll denn dort einziehen, wenn eine Vermietung zu einem späteren Zeitpunkt nicht möglich sein soll. Meinem derzeitigen Vermieter werde ich sicher nicht erklären, dass ich die letzten zwei Monate nicht bezahlen werde, ich hätte eine neue Wohnung, die müsste ich nun bezahlen. Wobei die letzten zwei Monate in etwa der Kaution entsprechen müssten. Ich sehe einen Zusammenhang.

Wie dem auch sei, am Mittwochabend besuche ich die erste Wohnung. Ich bin gespannt. Bezugsfrei ab März.

10. Januar 2014

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Ich nehme mir nichts vor
7. Januar 2014


Hey, es ist 2014, ich habe immer noch diesen Blog und sogar ein wenig Lust zu schreiben. Das passt doch alles ziemlich gut zusammen und da es bestimmt ziemlich hip ist über das kommende Jahr zu schreiben, werde ich es einmal versuchen und nicht meine Vorsätze sondern meine Pläne in eine ausgeschriebene Form bringen und im Nachhinein durchführen. Denn wie bereits in der Überschrift erwähnt, ich nehme mir nichts vor. Ich plane etwas. Die letzten Worte sind mit hochgestreckter Nase, sowie einem leicht anmaßendem Ton zu lesen.

Fange ich also mit dem größten aller Pläne, einem Umzug nach Köln, an. Ich arbeite hier und besuche das Abendgymnasium. Besonders letzteres endet erst spät und mit voraussichtlicher Erweiterung der Fächer später. Da ich bisher schon genervt von langen Fahrten in überfüllten Zügen bin, möchte ich ab Mitte des Jahres kürzere Fahrten in überfüllteren Straßenbahnen verbringen. Schlafen möchte in einer mindestens zwanzig Quadratmeter größeren Dachgeschosswohnung mit Balkon, bei der die erweiterte Fläche in ein Zimmer verbaut wurde und in nicht allzu weiter Ferne zu einem Bahnhof liegt, jedoch weit genug davon entfernt um nicht jedem Zug bei der Einfahrt lauschen zu müssen.

Mein Abitur werde ich natürlich weiterhin anstreben und manchmal sogar etwas lernen, ansonsten wird sich hierbei aber bestimmt nichts ändern.

Der Knuspermagier führte im letzten Jahr den Punkt zwölf Bilder machen zu wollen auf seiner Liste der Vorsätze für 2013, welchen ich einfach mal klaue und entscheide jeden Monat eines davon in einen Ordner namens „Zwölf großartige Bilder des Jahres 2014 – Eindrücke aus einem Jahr“ abzuspeichern.

Insgesamt sollte ich mich mehr bewegen, genialerweise verpflichtete mich ein Arzt das Thema Sport anzugreifen, womit ich demnächst anfangen werde.

Wenn irgendeines meiner kurzweiligen Spaßprojekte die Phase der Entwicklung einmal verlassen würde, wäre dies von meiner Seite aus nicht zu beklagen.

Weitere Punkte sind nicht mehr hinzuzufügen.

wibbly wobbly time-y wimey stuff
11. November 2013


Zeit ist doch etwas sehr interessanteres. Entweder habe ich zu viel oder gar keine. Meistens das letztere. Ähnlich wie mit Geld. Bei beiden Dingen gibt es das gleiche Phänomen, irgendwie passt es immer. Wenn ich weniger habe, komme ich irgendwie damit aus, wenn ich mehr habe komme ich kaum damit aus.

Für beide Probleme gibt es viele verschiedene Möglichkeiten sie zu lösen und für jeden die passende. Hoffentlich. Bei der Zeit beispielsweise habe ich angefangen Listen zu führen, die fast alles beinhalten was ich an einem Tag tun muss. Aufstehen, duschen, anziehen, arbeiten und ähnliches habe ich weggelassen. Rasieren, Brote schmieren und Getränke kaufen aber zum Beispiel nicht. Die Unterscheidung ist recht einfach und genauso dämlich. Den Tag ohne aufstehen, duschen und arbeiten hinter mich zu bringen könnte kompliziert werden. Auf das Rasieren, Brote schmieren und Getränke kaufen könnte ich aber auch verzichten, theoretisch. Ich könnte tagelang mit meinem „Nennen-wir-es-mal-Bart“ rumlaufen, mir jeden Morgen etwas beim Bäcker und Getränke nur im letzten Moment kaufen. Daher muss ich es also einplanen. Genauso wie aufräumen, Hausaufgaben machen und andere mich begleitende Aufgaben, die ich gerne auch einmal vergesse.

Anfangs machte ich mir dazu Listen in Evernote, die ich mir immer wieder kopierte und für den entsprechenden Tag anpasste. Zu den wiederholenden Aufgaben, kann immer wieder etwas dazu stoßen. Diese Arbeitsweise ist es natürlich eher unbefriedigend, besonders wenn ich mir anschaue wie „verschmutzt“ es nun aussieht. Seit ich wieder ein iPhone habe, benutze ich daher Clear.

Clear hat ein paar Vorteile, die für mich wirklich grandios sind. Es ist wirklich einfach gehalten, ich habe trotzdem Listen, ich kann sehr einfach Aufgaben zwischen Listen verschieben und es hält sich an die Systemschriftgröße. Yeah. Momentan gibt es für jeden Verein, für die Schule, den Eikauf und eine für heute eine Liste. Vielleicht lege ich mir demnächst noch eine mit Vorsätzen an.
Die ersten drei Arten sollten selbsterklärend sein. Bei den Vereinen steht drin für was ich wieder alles nicht nein sagen konnte, bei der Schule für was ich alles nicht nein sagen sollte und beim Einkaufszettel für was ich alles nicht nein sagen will. Klingt doch fast perfekt.

In der Liste für heute, was jedem heute das es je geben wird entspricht, stehen die täglichen oder regelmäßigen Aufgaben, welche ich immer wieder abhake und, das ist ebenfalls ein Punkt den ich an Clear zierlich genial finde, wieder reaktivieren kann, sobald es nötig wird. Dadurch lege ich Aufgaben nicht immer wieder an, was wirklich dämlich wäre.

Außerdem kann ich aus den anderen Listen etwas in diese Liste verschieben, so dass ich nicht alle Aufgaben vor mir habe, sondern nur einige wenige die ich für den heutigen Tag bestimmt habe. Dadurch sieht es nicht so viel aus. Denn wie sagte bereits Beppo Straßenfeger im Buch Momo:

„Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man. Und dann fängt man an, sich zu beeilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst, und zum Schluss ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen. Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten. Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.“

Kurze Anmerkung, Die Sätze sind nicht ganz genau übernommen, ich habe nur die wörtliche Rede und nicht den Zwischenteil genommen. Aber mit dem was er sagt, stimmt es wohl. Wenn ich alle Aufgaben betrachten würde, erscheint es als zu viel und ich weiß nicht wo ich anfangen soll. Nehme ich aber erst einmal kleinere Aufgaben, die ich schnell erledigen kann, macht es mehr Spaß, denn die Liste wird schnell kürzer.

Das bringt mich zum nächsten Punkt. Das Abhaken von Aufgaben ist wichtig. Wenn ich etwas abhake, ist es ein kleiner Erfolg. Ich hab etwas geschafft und kann mit der nächsten Aufgabe weitermachen, bis die Planung für den heutigen Tag durchgearbeitet ist.

Was dabei natürlich nicht zu vergessen ist, die Aufgaben sollten priorisiert sein. Es bringt mir nichts, jeden Tag einfache Aufgaben zu erledigen, wenn es aufwändigere gibt, die viel früher erledigt sein sollten. Die leichten sind gut zum Anfang, aber nicht das einzige was erledigt sein will. Mich aber an einer schweren Aufgabe aufhalten während noch andere Aufgaben warten, sehe ich genauso wenig ein, weshalb ich nach ich zwischendurch einfachere Aufgaben einschiebe, welche fast wie eine Pause sind und etwas Bewegung reinbringen. Wie zum Beispiel rasieren.

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